Seit über 25 Jahren arbeite ich als Profi im Bereich der Fortbildung, angefangen als AG-Leiter an der Ruhr Uni in Bochum, über verschiedene Lehraufträge, aktuell seit 30 Semestern als Lehrbeauftragter für Rhetorik an der Leibniz Uni in Hannover und schließlich als Geschäftsführer eines Seminaranbieters.

Im Laufe dieser Zeit habe ich weit über 1.000 Seminare durchgeführt, verschiedenste Dozent*innen und ihre Kursinhalte kennengelernt und immer reflektiert, welche Kurse möglicherweise auch und vor allem für Student*innen geeignet sind.

Der Kurs „Zeit- und Aufgabenmanagement“ liegt dabei in meinem Ranking aus drei Gründen ganz vorne:

(1) Hinter diesem eher spröde wirkenden Titel steckt eine unglaubliche Kraft durch massive Zeitersparnis. Angelehnt an die weltweit funktionierende Getting-Things-Done-Methode von David Allen bekommen Kursteilnehmer*innen eine System an die Hand, das nicht die Arbeit wegzaubern kann, jedoch den Kopf frei macht, weil alle täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Aufgaben in dieses System passen. Es gibt keine Aufgabe, die dort nicht abgelegt werden kann. Dies entlastet unser aller begrenzten Arbeitsspeicher so unglaublich, dass der Kopf frei ist für die wichtigen Dinge.

(2) Der Mehrgewinn steigt durch die besondere Vita und Umsetzungstechniken des Dozenten: Herr Hardy Hessenius beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit den gängigen Methoden und Ansätzen des Zeitmanagements und wollte als EDV-Profi, dass dieses System durch eine einfache Technik umsetzbar ist, ohne dass dies einer teuren Softwarelösung bedarf. Als IT-Leiter hat er diese Methode seit Jahren erfolgreich in seinem Team eingeführt und keine Aufgabe bleibt unerledigt oder wird vergessen. Dies zeigt – ebenso wie die Erfahrungen der Kursteilnehmer*innen der letzten Jahre – dass die Methode wunderbar funktioniert. Die Umsetzung der Methode erfolgt durch ein Tool, das auch die meisten Student*innen haben: Outlook (oder vergleichbare Programme).

(3) Bevor ich diese Methode kennengelernt habe, war ich eher schlecht strukturiert: Die damals genutzten To-do-Listen muten jetzt wie ein Leben in der Steinzeit an.

Deswegen empfehle ich diesen Kurs von ganzem Herzen auch den Studienanfänger*innen.

Am Anfang des Studiums war ich jedenfalls schier erschlagen von der Größe der Uni (Ruhr-Uni in Bochum), den vielen, neuen Herausforderungen und der Stofffülle, die das Studium der Rechtswissenschaften so mit sich bringt. Hätte ich damals schon die Kenntnisse dieses Kurses nutzen können, wäre mir vieles einfacher gefallen. Die Kund*innen, die seit vielen Jahren diesen Kurs besucht haben, berichten von erstaunlichen Zeitersparnissen von fast 20 Tagen im Jahr. Klingt unglaublich, ist jedoch wahr, wie ich selbst bestätigen kann. 20 Tage. Unglaublich. Dieser Kurs müsste an Unis als Pflichtkurs angeboten werden.

Der „Haken“ ist, dass wir alle bisher mit einem mehr oder minder guten Zeitsparmodell arbeiten und glauben, dass dieses sehr gut „passt“.  Schwierig ist zudem am Anfang die Umgewöhnung, weil wir die alten geistigen Trampelpfade so gerne jeden Tag nutzen, ohne nach links und rechts zu schauen. Tatsächlich bedarf es einer gewissen Disziplin und durchschnittlich 30 Tage steter Anwendung, bevor die neue Methode angenommen wird. Hält man diese Zeit durch und erfährt dann, wie genial dieser Ansatz ist, so will man nicht mehr zurück in die „Steinzeit“.

Was hält Dich davon ab, diese Methode zu nutzen?